Alzheimer Gesellschaft Nordfriesland e.V.

Alzheimer Gesellschaft Nordfriesland e.V., Husum, Demenz verstehen.

                                 Alzheimer Gesellschaft Nordfriesland e.V., Husum, Demenz verstehen.

Welt-Alzheimertag 2017

"Demenz. Die Vielfalt im Blick".

                                     Mit freundlicher Genehmigung Kreis Nordfriesland, Pressestelle

                                     Foto: Hartmut Pohl

                                     Heinz Maurus, Angelika Lies, Dr. Carsen Thoroe

Auszug aus der Alzheimer Info 2/2017

Demenz hat viele Formen und Gesichter. Meist erkranken Menschen erst im höheren Alter an einer Demenz, manchmal jedoch schon während der Berufstätigkeit. Die Krankheit verändert sich im Verlauf. Zunächst sind die Betroffenen noch weitgehend selbstständig, später benötigen sie immer mehr Unterstützung. Und auch die Lebenssituation -mit Ehepartner oder Familie, allein zuhause oder im Heim- kann sehr unterschiedlich sein.

Auf diese Vielfalt und auf die vielfältigen Möglichkeiten, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu unterstützen, soll das gewählte Motto hinweisen.

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Welt-Alzheimertag 2016

"Jung und Alt bewegt Demenz"

Alzheimer Gesellschaft Nordfriesland, Demenz verstehen

Mit freundlicher Genehmigung: Kreis Nordfriesland, Pressestelle

Dr. Carsten Thoroe, Heinz Maurus, Angelika Lies

Auszug aus dem Flyer

So lautet das Motto für den Welt-Alzheimertag 2016.

Menschen mit Demenz möchten möglichst lange am Leben teilhaben, aktiv sein, sich und andere bewegen. Angehörige brauchen Unterstützung, um die Herausforderungen, die mit der Krankheit verbunden sind, zu meistern.

Egal ob jung oder alt - alle können dazu beitragen, dass Menschen mit Demenz und ihre Familien Verständnis und Unterstützung finden. Schon kleine Dinge helfen:

Ein gemeinsamer Spaziergang, ein Ausflug, Hilfe beim Einkaufen oder beim Weg zum Friseur. Auch Vereine und Institutionen können für Menschen mit Demenz offen sein und auf diese Weise bewegende Begegnungen für alle Beteiligten ermöglichen, ob im Mehrgenerationenhaus, im Tanzcafé, beim Kegeln oder im Supermarkt um die Ecke...

Lassen auch Sie sich bewegen!

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Welt-Alzheimertag   2015

"Demenz - Vergiss mich nicht"

Alzheimer Gesellschaft Nordfriesland e.V. , Husum, Demenz verstehen

                     Foto mit freundlicher Genehmigung des Kreises Nordfriesland, Pressestelle.

                                 von links: 1. Vorsitzender Dr. Carsten Thoroe, 2. Vorsitzende Angelika Lies

                und der Schirmherr der Alzheimer Gesellschaft Nordfriesland, Kreispräsident Heinz Maurus.

 

"Menschen mit Demenz verlieren zwar nach und nach ihr Gedächtnis. Doch sie besitzen weiterhin viele Fähigkeiten, mit denen sie am Leben teilnehmen können.

Menschen mit Demenz wollen mit ihrer Krankheit akzeptiert und nicht vergessen werden.

Auch für ihre Angehörigen ist es wichtig, dass Freunde und Bekannte sie nicht vergessen, sondern sich immer wieder Zeit nehmen für einen Anruf, einen Besuch, eine gemeinsame Unternehmung.

Dass es viele Menschen gibt, die von einer Demenz direkt oder indirekt betroffen sind und sie am Leben teilhaben wollen, daran will das Motto dieses Welt-Alzheimertags erinnern."

Demenz - vergiss mich nicht.

Auszug aus der Zeitschrift der Deutschen Alzheimer Gesellschaft:

Alzheimer Info, Ausgabe 2/15

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Welt-Alzheimertag 2014

"Demenz - jede(r) kann etwas tun"

Dieses Motto richtet sich an alle. Denn jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass sich Menschen mit Demenz wohl fühlen und einen Platz in der Gemeinschaft haben. Menschen mit Demenz verfügen über viele Kompetenzen und Fertigkeiten, die es ihnen ermöglichen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Sie benötigen kompetente Betreuung, Beratung, Pflege und Versorgung.

Ebenso sehr brauchen sie den Kontakt zu Mitbürgern, die sie trotz ihrer Einschränkungen annehmen und teilhaben lassen.

Zu dieser Verbundenheit kann ein jeder mit seinen persönlichen Möglichkeiten und an seinem Platz im Leben einen Teil beitragen.

Demenz - jeder kann etwas tun.

Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen benötigen bei ihren täglichen Aufgaben Unterstützung und Ermutigung. In ihrem Alltag gibt es oft viele Schwierigkeiten und Krisen. Dennoch gibt es auch immer wieder schöne Momente. Für schöne Augenblicke können auch Freunde, Bekannte, Nachbarn und Arbeitskollegen sorgen. Etwa wenn der Nachbar mal auf einen Kaffee vorbeikommt und danach vielleicht noch beim Aufräumen mithilft. Oder wenn der Chor in der Nachbarschaft einen von Demenz Betroffenen aufnimmt und ein Chormitglied ihn von zu Hause abholt und wieder heimbringt.

Auszug aus der Zeitschrift der Deutschen ALzheimer Gesellschaft

Alzheimer Info, Ausgabe  3/14


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Welt-Alzheimertag 2013

"Demenz - den Weg gemeinsam gehen"

Menschen, die an einer Demenz erkranken, und ihre Familien stehen am Beginn eines oftmals schwierigen Weges. Doch neben den Herausforderungen, die das schwächer werdende Gedächtnis, zunehmende Orientierungsprobleme und ein größer werdender Unterstützungsbedarf darstellen, kann dieser Weg auch Lichtblicke mit sich bringen.

Zum Beispiel dann, wenn die Familie wieder stärker zusammenrückt, wenn Freunde deutlich machen: "Ich bin für dich da, auch und gerade jetzt!", wenn die Nachbarin spontan klingelt und etwas von dem frisch gebackenen Kuchen vorbei bringt, oder wenn in der Malgruppe des Nachbarschaftstreff ganz selbstverständlich auch Platz für einen Menschen mit Demenz ist, der etwas Neues ausprobieren möchte.

Kein Mensch sollte alleine gehen müssen. Demenzkranke und ihre Familien brauchen Wegbegleiter, Freunde und Nachbarn, die sie weiterhin besuchen. Sie brauchen Nachbarn, die ihre Hilfe anbieten, aber auch kompetente Fachleute aus Pflege, Beratung, Medizin und Therapie.

Und nicht zuletzt brauchen sie eine Gesellschaft, die sie so akzeptiert, wie sie sind. Denn gemeinsam und in gegenseitigem Respekt lässt sich der Weg leichter gehen.

Demenz - den Weg gemeinsam gehen.

Auszug aus der Zeitschrift der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Alzheimer Info, Ausgabe 3/13


Welt - Alzheimertag 2012

"Demenz -  zusammen leben"

Menschen mit und ohne Demenz leben zusammen in Familien, in Dörfern, Stadtvierteln und Nachbarschaften, aber auch in Pflegeheimen.

Es gibt viele Orte der Begegnung - im Seniorentreff, im Supermarkt, beim Frisör oder im Hausflur.

Das Zusammenleben kann positiv gestaltet werden - wenn das Krankheitsbild bekannt ist und Menschen mit Demenz trotz ihrer Krankheit ernst genommen werden. Wenn ihnen und ihren Angehörigen mit Aufmerksamkeit, Wertschätzung und der notwendigen Geduld begegnet wird.

Es gibt viele Beispiele für ein gelingendes Miteinander von Menschen mit und ohne Demenz, sei es das offene Singen, das offene Tanzcafé, der Gottesdienst, in dem Menschen mit Demenz ausdrücklich willkommen geheißen werden.

Menschen mit Demenz verfügen trotz ihrer Erkrankung weiterhin über viele Fähigkeiten. An manchen Punkten benötigen sie Hilfestellung, an anderen nicht. Aber vor allem haben sie nach wie vor Anspruch auf einen Platz mitten in der Gesellschaft. Es ist möglich mit und ohne Demenz zusammen zu leben.

Demenz - zusammen leben.


Auszug aus der Zeitschrift der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Alzheimer Info, Ausgabe 3/12