Alzheimer Gesellschaft Nordfriesland e.V.

Alzheimer Gesellschaft Nordfriesland e.V., Husum, Demenz verstehen.

                                    Alzheimer Gesellschaft Nordfriesland e.V., Husum, Demenz verstehen.

Demenz verstehen

Wichtige Themenbereiche bei Demenz

Hier zählen wir Ihnen einige Themenbereiche auf, die bei einer Demenz bedeutend sind.

Wir möchten zu einer Schulung in den Themenbereichen ermutigen.

Wissen gibt Sicherheit und ein besseres Verstehen des Krankheitsbildes.

Selbstbestimmtes Handeln und Entscheiden ist z.B. bei der Vorsorgevollmacht zu Beginn mit Bescheinigung Ihres Arztes möglich.

Themenbereiche:

  • Diagnose und Entscheidungen
  • Vorsorgevollmacht, Betreuerbestellung
  • Patientenverfügung
  • Testament
  • Stadien der Demenz
  • Auswirkungen für den Erkrankten
  • Auswirkungen für die Angehörigen
  • Wohnumfeld / -Gestaltung
  • Tagesablauf / Rituale
  • waschen / anziehen
  • Kommunikation / Validation
  • Umgang mit herausfordernden Verhalten
  • Biografie
  • Tätigkeiten / Beschäftigung / Bewegung / Musik
  • basale Stimulation
  • Hilfen im Alltag / Unterstützungsangebote
  • finanzielle Hilfen
  • Plan B, Notfallplan, Listen erstellen
  • Umgang mit Verlusten und Trauer
  • bei Bedarf Wahl des Pflegeheims
  • gute Selbstfürsorge / Kraftquellen / Entspannung / Ausgleich              die Balance halten 
Matina Wippermann                                 Kunst und Demenz

 

Menschen vergessen was du gesagt und getan hast.

Sie vergessen aber nie, wie sie sich dabei gefühlt haben.

                                                     Maya Angelau

Foto: Matina Wippermann

                                   Demenz verstehen

 Die Gefühle und die Sinne bleiben am Längsten erhalten.

 (riechen, hören, sehen, tasten, und schmecken) 

Sie ermöglichen einen guten Zugang zu dementiell Erkrankten.

Ebenso hilft ein einfühlendes Verstehen.

Zunehmend reagiert der Erkrankte gefühlsmäßig und emotional.

Er kann das Ausdrücken seiner Gefühle weniger kontrollieren.

Die emotionale Erlebnisfähigkeit bleibt erhalten.

Trauer und Glück werden erlebt und empfunden.

Gefühle, die von uns abgelehnt werden, verstärken sich.

Gefühle, die von uns angenommen werden, können sich lösen.

Fotos: Matina Wippermann


Nicht persönlich nehmen!

 

Es ist die Krankheit Demenz

und nicht der Erkrankte selbst.

Wichtig ist auch die Krankheit anzunehmen und zu akzeptieren, statt  dagegen anzukämpfen.

So werden wertvolle Ressourcen und Kräfte frei.

Lenken Sie ihre Sichtweise und den Fokus auf das, was geht.

Entschleunigen Sie Ihr Leben.

Haben Sie den Mut sich rechtzeitig Hilfe und Unterstützung zu holen.

     

   Gebe Deine Energie in die Lösung, statt in das Problem.

                                                                                 Gila van Delden